Der Ausbau der Internetleitungen in Deutschland steht bei den Providern ganz vorne auf der Agenda für die nächsten Jahre. Dank der technischen Entwicklung können immer mehr Haushalte mit guten Leitungen ausgestattet werden. Kaum jemand ist sicher aber darüber bewusst, dass die angebotene Leitung selten dem entspricht, was an Bandbreite im eigenen Haushalt ankommt. Die AGBs der meisten Provider sagen nämlich eindeutig, dass es sich dabei um die Leitungsstärke ab Verteilungskasten handelt. Wenn man von diesem Kasten zu weit entfernt wohnt, kann die Bandbreite stark nachlassen. Mit einem DSL Speedtest kann man die tatsächliche Stärke der eigenen Leitung testen.
DSL Speed von Computer BILD
Auf der Webseite http://dsl-speedtest.computerbild.de/ können die Nutzer ohne große Probleme einen Speedtest durchführen. Dafür muss man kaum etwas machen. Auf der Webseite wählt man den eigenen Provider und die Leitungsstärke aus und klickt auf Starten. Nach einigen Sekunden sollte man sehen, wie stark die eigene Leitung wirklich ist. Sollte es einen Fehler beim Test der Upload-Geschwindigkeit geben, muss man die Firewall oder den Antivirus deaktivieren. Anschließend kann man dann sehen, wie groß der Unterschied zwischen gebuchter und tatsächlich gelieferter Bandbreite ist. Ein Internet Speed Test ermöglicht es dem Besucher also, festzustellen ob die angebotene Leistung dem entspricht was man bestellt hat.
Der Speedtest von Computer BILD gibt zwar einen guten Überblick über die eigene Leitungsstärke, man sollte das Ergebnis aber nicht überbewerten. Gerade in Stoßzeiten kann es dazu kommen, dass die Stärke der eigenen Leitung schwankt und man kurzzeitig über weniger Bandbreite verfügt. Für ein umfassendes Ergebnis sollte man daher den Speedtest an mehreren Tagen und zu unterschiedlichen Zeiten durchführen. Wenn das Ergebnis dann noch immer unbefriedigend ist, sollte man sich vielleicht nach einen neuen Provider umsehen oder die Bandbreite der eigenen Leitung hochstufen lassen. Eine rechtliche Vorgehensweise gibt es leider nicht. Die DSL Provider dürfen den Verkauf so abwickeln, wie sie es derzeit tun.